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Jon Spencer

Das größte Kompliment, das man Jon Spencer machen kann, ist wohl, dass sich seine Musik dem Zugriff durch konventionelle Geschmackspolizisten entzieht. Seit den 80er-Jahren wühlt sich der in New Hampshire geborene Gitarrist, Sänger und Songschreiber durch die Trümmer des US-Underground. Noise, Industrial, Psychedelia, Garage Rock, Acid-Blues, Doom Metal, Surf, Punk, Freak-Jazz und grandios durchgeschepperten Trash dampft er auf eine Formel ein, die ihm Fans in aller Welt beschert. Mit Pussy Galore und The Jon Spencer Blues Explosion nahm er Platten auf, die mal mitreißend, mal sperrig-verschroben ausfielen. Es ist der Geist von Frank Zappa, Lou Reed, Captain Beefheart, MC5 und R. L. Burnside, von dem Spencer zehrt, aus dem er die Funken für seine Rock-Abenteuer schlägt, ohne sich dabei jemals in solistischem Geplänkel zu verlieren oder die Ideale seines Lo-Fi-Sounds zu verraten. Auf seinem 2018 erschienenen Album „Spencer Sings The Hits!“ präsentiert sich der Mittfünfziger, energiegeladen und scharfzüngig, in Bestform. Wer bis zum Anschlag verzerrte Gitarren, einen durch schweißtropfennasse Kellerwände gepressten Gesang und cool mäandernde Rhymthen liebt, sollte sich Spencers Auftritte beim ROLLING STONE Beach und Park nicht entgehen lassen.