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Moka Efti Orchestra

Der Band-Name mutet so rätselhaft, mystisch und verführerisch an wie der Ort, der ihr seinen Namen gab: Das Moka Efti ist einer der Handlungsschauplätze in Tom Tykwers phänomenaler Fernsehserie „Babylon Berlin“, ein fiktiver Unterhaltungspalast im Berlin der Goldenen Zwanziger, wo sich Ganoven, Politiker, Prostituierte, Spione, Künstler, Kommunisten, Faschisten, Wohlhabende und Hochstapler tummeln, Geschäfte machen, feiern und in einem hedonistischen Rausch den Nöten ihrer Zeit entfliehen. Entsprechend heterogen fällt die Musik des Moka Efti Orchestra aus, das eigens für dieses TV-Event gegründet wurde. Die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien schufen einen wahrhaft kongenialen Soundtrack, eine ebenso glamourös wie dreckige Mischung aus Jazz, Blues, Ragtime, Polka, Chanson und Balkan-Brass, deren Stärke gerade darin besteht, dass sie sich nicht detailgetreu an historische Genres klammert, keine Nachbildung des Sounds der 20er-Jahre sein will. Vielmehr spannen die Stücke des Moka Efti Orchestra immer wieder Brücken in die jüngere Vergangenheit, zu Avantgarde-Jazz und Art-Pop, Minimal Music und Neo-Psychedelia. Den Live-Zauber dieses Orchesters sollte sich niemand entgehen lassen.